Christentum

Christliche Werte gelten als grundlegend für unsere westliche Gesellschaft und für den Bestand unserer Nationen. Dies kann man in den Programmen der großen Parteien der westlichen Welt in Europa und Nordamerika auch unschwer so nachlesen:

  • Solidarität, Nächstenliebe, soziale Sicherung
  • Gerechtigkeit, Schutz vor Willkür und Missbrauch
  • Würde und Freiheit aller Menschen
  • Freiheitliche Demokratie
  • Freiheit des anderen begrenzt die eigene Freiheit
  • Menschen für das freie Gemeinwesen in die Pflicht zu nehmen
  • Chancengleichheit, aber nicht Ergebnisgleichheit
  • Freie Entfaltung selbstbewusster Persönlichkeiten nach christlichem Verständnis
  • Gleichberechtigung Mann und Frau
  • Leistungs- und Verantwortungsbereitschaft
  • Respekt, kein Neid
  • Vergebung
  • Starke Familien
  • Bildung und Kultur
  • Forschung und Entwicklung und damit Wohlstand
  • Ökologie – Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen
  • Sicherheit in einem starken Staat
  • Wohlstand für alle
  • Rücksicht, Pünktlichkeit, Fleiß, Anstand, Manieren

Diese Prinzipien haben die christliche Kultur innerhalb von 2000 Jahren einzigartig erfolgreich gemacht. Und weil dies bereits in den kleinen christlichen Gruppen so war, hat sich diese christliche Wertegesellschaft gegen übermächtige Anfeindungen  und Verfolgungen durchgesetzt - kurzfristig, mittelfristig und langfristig. In einem römischen Reich mit kriegerisch-heidnischen Stämmen und auch heute in einer sehr materialistischen Welt – die Gruppierung, die christliche Werte lebt, die erweist sich rasch als die Überlegene.

All dies sieht der einzelne vernünftige Mensch natürlich ein. Letztlich folgt er und die Gesellschaft dem am Ende aber nur unter Druck oder wenn sich daraus ganz eindeutige Vorteile ergeben. Sofortige Vorteile im Moment (z.B. man fühlt sich damit gut und man kann auf dieser Basis wahrscheinlich am besten zusammen leben), mittelfristige Vorteile (z.B. man erreicht seine gesteckten Ziele) und langfristige Vorteile (z.B. Familie, Kinder, Ökologie, funktionierender Staat, Frieden); ganz langfristig für die, die auf ein „Leben im Himmel“ spekulieren.


Im Alten Testament die Vertreibung aus dem Paradies:

  • Der Mensch ist für die Freiheit nicht geschaffen
  • Die Regeln freien Zusammenlebens hält er nicht ein.
  • Der Mensch kann mit einem Wohlleben nicht umgehen.
  • Das alte Testament beschreibt, dass für den Menschen wohl ein Leben
    mit Entbehrung, Anfechtungen, Leid und schwerer Arbeit das beste sei.
  • Das Alte Testament ist archaisch kämpferisch, Auge-um-Auge und
    Zahn-um-Zahn.

Christliche Werte und Ethik beziehen sich auf das Neue Testament:

  • Das Neue Testament
  • Die Bergpredigt
  • die alttestamentlichen 10 Gebote
  • und ganz zentral:
  • die Nächstenliebe,
  • die Liebe zu Gott
  • und das Prinzip der Vergebung.

Die zehn Gebote:

  1. Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben
    mir.
  2. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.
  3. Du sollst den Feiertag heiligen.
  4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
  5. Du sollst nicht töten.
  6. Du sollst nicht ehebrechen.
  7. Du sollst nicht stehlen.
  8. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
  9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
  10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch
    alles, was dein Nächster hat.